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    Reisekrankheiten in Malaysia

    Trotz diverser Vorkehrungen vor und auf Ihrer Reise, ist es dennoch möglich, dass Sie auf ihrer Reise durch Malaysia erkranken oder leichte körperliche Beschwerden auftreten. Dies kann oftmals auf die klimatischen Veränderungen oder Umstellung der Ernährung zurückzuführen sein. Im weiteren Verlauf geben wir Ihnen einen kurzen Einblick, welche Reisekrankheiten Ihnen begegnen können und wie Sie weiter vorgehen.

    Jetlag

    Entdecken Sie mit der Monrorail Kuala Lumpur auf schnelle Art und Weise

    Erkunden Sie entspannt die Straßen von Kuala Lumpur

    „Jetlag“ meint das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, u.a. des Schlaf-Wach-Rhythmus, der durch den Flug über mehr als drei Zeitzonen verursacht wird. Die ersten Tage nach Ihrem Flug muss sich der Körper an den neuen Biorhythmus gewöhnen, wodurch Sie sich müde oder benommen fühlen können.

    Tipps zur Eindämmung des Jetlags: Es ist keine schlechte Idee, im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol zu trinken und nach Ankunft die ersten zwei, drei Tage nicht zu viel von sich zu verlangen. Weiterhin ist es praktisch, sich so schnell wie möglich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Legen Sie sich also nach Ankunft nicht gleich hin, sondern nutzen Sie das Tageslicht und gehen dann lieber abends früh schlafen.

    Diarrhoe

    Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (besonders bei scharfem Essen) können Ihren Magen-Darm Trakt durcheinander bringen. Solange dies nur gepaart ist mit „dünner Entlastung“ ohne Nebenerscheinungen können Sie sich am besten ein wenig Ruhe gönnen und dafür sorgen, dass Sie genug trinken. Sie sollten eventuell einige Durchfallmittel (Salzlösung) in Wasser aufgelöst einnehmen, um dafür zu sorgen, dass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. Wenn Sie reisen müssen, können Sie auch Loperamide einnehmen. Das legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, so dass es scheint, als wenn die Diarrhoe vorbei ist. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie unterwegs sind, d.h. kein WC zur Verfügung steht. Sollte die Diarrhoe länger als zwei Tage anhalten oder bestehen Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge, nehmen Sie auf alle Fälle Kontakt mit einem Arzt auf. Dann kann mit Hilfe von Labortests untersucht werden, ob es Grund zur Sorge gibt. Glücklicherweise ist die medizinischen Versorgung, vor allem in Kuala Lumpur, im allgemeinen sehr gut. Allerdings ist man eher geneigt, Antibiotica zu verabreichen als in Deutschland. Sie werden so meistens Ihre Krankheit los, aber das kann andere Verdauungsprobleme mit sich bringen, da Ihre Darmflora angegriffen wird. Zur Unterstützung Ihrer Därme können Sie Lactobacillus Acidophilus Kapseln schlucken (eventuell aus Deutschland mitnehmen). Denken Sie daran, das Alkohol und Antibiotika eine sehr schlechte Kombination sind, und die Pille in Kombination mit Antibiotika eine verminderte Wirkung hat!

    Essensstand

    Genießen Sie das leckere Essen an einem lokalen Essensstand

    Vorsorge gegen Diarrhoe

    Trinken Sie nur Wasser, das aus geschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen kommt oder abgekochte Getränke, wie Tee oder Kaffee. Eisklümpchen sind am vertrauenswürdigsten, wenn es runde Kugeln mit Loch in der Mitte sind. Fruchtsaft ist nur sicher, wenn kein Wasser zugefügt wurde. Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gut gekocht oder durchbacken sein. Von westlichen Salaten, die in Salad-Bars oder teuren Hotels gebräuchlich sind, ist im allgemeinen abzuraten. Hamburger sind (eigene Erfahrung) im allgemeinen eher unsicherer als das Fleisch, das die lokale Bevölkerung isst. Gegen alle Erwartung ist es im allgemeinen sicher, bei Straßenläden zu essen. Essen Sie aber hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: die Umlaufgeschwindigkeit, mit dem das Essen produziert und gegessen wird ist dann hoch, was der Hygiene zugute kommt. Auch Restaurants bei denen Sie gut sehen können, dass es sauber ist, sind anzuraten. Was die Straßenläden betrifft, ist es klug, später am Tag kein Fleisch mehr zu essen, da es möglicherweise den ganzen Tag ohne Kühlung in der Hitze lag. Ein probates Hausmittel gegen Diarrhoe ist das Trinken von Cola und Boullion (nicht unbedingt zur gleichen Zeit:-)). Cola kann man beinahe überall kaufen, und Boullion sowie einen kleinen Spiralwasserkocher können Sie aus Deutschland mitnehmen.

     

    Durch Mücken übertragene Krankheiten

    Malaria

    In Malaysia gibt es für Malaria ein regionales und saisonales Risiko. Im Landesinneren besteht ein geringes Risiko. Auch die Städte und Küsten sind weitestgehend Malariafrei. Auf Borneo besteht das ganze Jahr über in den Regionen Sabah und Sarawak ebenfalls ein geringes Risiko. Für eine geeignete Vorsorge informieren Sie sich bitte bei Ihrem Arzt.

    Dengue-Fieber

    Wanderung im Flussbett von Borneo

    Mit der passenden Kleidung und Insektenschutzmittel durch den Dschungel

    Dengue-Fieber wird von Stechmücken übertragen. Es gibt keine Möglichkeit sich im Vorhinein, durch z.B. eine Impfung zu schützen. Der einzige Schutz ist demnach geeignete Kleidung, Mückenspray oder ggf. ein Moskitonetz. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite vom Auswärtigen Amt oder Tropeninstitut.

    Der Zika-Virus

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete* verzichten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.

    Schutzmaßnahmen vor Stechmücken

    Um sich vor den oben genannten Krankheiten bestmöglich zu schützen, empfehlen wir das Tragen von langer Kleidung, das Auftragen von Insektenschutzmitteln und falls notwendig das Schlafen unter einem Moskitonetz.

    Hautversorgung und Sonnenstich

    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst. Beobachten Sie diese, desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster darauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf.Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave um stechende Mücken auf Distanz zu halten. Sorgen Sie also dafür, dass Sie nicht zu sehr einer Blume ähneln. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen, ist es am besten, Kleidung aus Baumwolle oder Leinen zu tragen. Darin schwitzen Sie nicht so schnell. Sie können sich auch nach der morgendlichen Reinigung einpudern, um Schwitzen zu vermeiden. Waschen oder desinfizieren Sie ihre Hände nach dem Toilettenbesuch und beißen Sie lieber nicht auf ihre Nägel.

    Denken Sie beim Sonnenbaden an genügend Sonnenschutz

    Sorgen Sie immer für einen hohen Sonnenschutzfaktor bei der Sonnencreme und cremen Sie diese auf jede unbedeckte Hautstelle, auch in der Regensaison. Schnorcheln mit einem T-shirt und einer (kurzen) Hose sind nicht ungewöhnlich! (Wir tun das auf jeden Fall immer). Die Sonne ist unglaublich stark am Äquator, auch wenn es bewölkt ist. Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut o.ä. und eventuell eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine Flasche Wasser dabei haben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen, und nicht schnell an Trinkwasser kommen. Vermuten Sie einen Sonnenstich (bei Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen): trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und ruhen Sie sich dort, wenn möglich, einige Zeit aus.

    In der Trockenzeit besteht die geringe Chance, in den Wäldern von einer Zecke gebissen zu werden (in europäischen Wäldern ist diese Möglichkeit größer). Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper auf Zecken, vor allem in den Kniekehlen und an der Oberschenkelinnenseite. Sollten Sie eine finden, ziehen Sie das Tier nicht mit etwas Alkohol heraus, sondern benutzen Sie am besten eine Zeckenpinzette (in allen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie vor Ort zum Arzt. Sollten Sie eine kreisförmige Rötung nach einem Besuch eines Waldgebiets bekommen, gehen Sie dann damit sofort zum Arzt.